Um die Natur zu begreifen, genügt nicht die trockene Theorie; wir müssen sie erleben, erkennen und lernen.


Das Beobachten der Natur, das Wahrnehmen von Farben, Düften und Pflanzenwesen ist weitaus wichtiger als Namen auswendig zu lernen.

Warum in der Natur?

Wenn ich mich in der Natur aufhalte, spüre ich eine unendlich tiefe Verbundenheit, Dankbarkeit und Neugier gegenüber allem was sich mir offenbaren möchte.

Die Natur ist langsam und still, deshalb wir sie uns unserem von Aktivitäten geprägten Alltag nicht mehr richtig wahrgenommen.


Verbinden wir unser Leben wieder mit den natürlichen Rythmen und lassen wir uns von den Geheimnissen der Natur verzaubern, dann hören wir, was uns der Wind in die Ohren flüstert, dann begreifen wir was die Wolken über das bevorstehende Wetter verraten und erkennen die verschiedenen Wesen in den Pflanzen.

Den Rätseln der Natur sind wir dann am nächsten, wenn wir noch staunen können und alles Lebende ehren und achten.


Ausgangspunkt der Betrachtungen ist die eigene Umgebung und das eigene Handeln. 

Die Natur ist unser Zuhause, die Natur hält alles für uns bereit. 

Umso mehr wir wieder hierhin zurückkehren und mehr in Einklang mit unserem wunderschönen Zuhause leben, desto besser wird es nicht nur der Erde gehen, sondern auch uns selbst.


Natur tut gut - 

Für Körper, Geist und Seele

 
Ein Aufenthalt im Freien fördert die körperliche und seelische Gesundheit der Kinder. Zudem verbessert er das Konzentrationsvermögen und ermöglicht den sozialen Kontakt mit anderen Kindern.

Die Natur bietet dem Kind eine Vielfalt an Bewegungsmöglichkeiten in verschiedenen natürlichen Begebenheiten.

Bewegung an frischer Luft, fördert die Gesundheit und verbessert die Körperwahrnehmung. 
Die Motorik zusammen mit der Sinneswahrnehmung ist zudem Grundvoraussetzung für die Vernetzung des Gehirns und somit für das Denken.


Die Sinne werden in einer Differenziertheit angesprochen, die der Vielfalt der natürlichen Umgebung entspricht.

Eng verbunden damit, ist auch das Erleben der vier Elemente (Erde, Wasser, Luft, Feuer), die zu den existentiellen Lebensgrundlagen des Menschen gehören.
Zur Wahrnehmung gehören auch das Erleben der Stille und der Stimmungen.

 

Sinneserlebnisse wecken das Emotionale im Menschen. 
Staunen, Anteilnahme, Bewunderung und Begeisterung werden im Kind ausgelöst. Daraus entwickelt sich Achtung, Ehrfurcht und Respekt gegenüber der Natur.

 

Stärkung von Körper, Immunsystem und Konzentration

Durch den Kontakt mit der biodiversen Umwelt wird das Immunsystem gestärkt und infolgedessen kommt es seltener zu Allergien als in der sterilen Wohnraumatmosphäre. Die Sonne sorgt für ausreichende Bildung von Vitamin D, das für den Aufbau des Skeletts im Kindesalter besonders wichtig ist.

Die Aussenaktivitäten der Kinder fördern soziale Kontakte, wirken stimmungsaufhellend und verbessern zudem das Konzentrationsvermögen und damit auch die Schulleistungen.